Sonntag, 25. Dezember 2016

[Rezension] Unlike: Von Goldfischen und anderen Weihnachtskeksen - C.M. Spoerri



Titel: Unlike - Von Goldfischen und anderen Weihnachtskeksen
Einzelband
Autorin: C.M. Spoerri
Verlag: Sternensand Verlag

Preis: 12,95Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 12.12.2016
Seitenzahl: 341



Evan hat in seinem Leben schon viel Mist gebaut, doch seit fünf Jahren ist es ihm gelungen, nicht mehr auf die schiefe Bahn zu geraten. Er wohnt in New York, hat einen Job, eine Wohnung, keine nervigen Freunde … alles wäre eigentlich so weit in Ordnung – abgesehen von der bescheuerten Weihnachtszeit, die gerade in vollem Gange ist. Und ausgerechnet jetzt mischt sich auch noch der schwule Nachbar in sein Leben ein. Dieser kann nicht mehr mit ansehen, wie Evan sich abkapselt, und plant deswegen über eine Single-Plattform ein Date für ihn. Sara, eine Londoner Studentin, wird für eine ganze Woche anreisen. Allerdings in der falschen Annahme, dass sie mit Evan gechattet hat und er sich auf ihren Besuch ebenso freut wie sie. Als wäre das nicht schon verheerend genug, ist Sara auch noch das komplette Gegenteil von ihm. Sie LIEBT Weihnachten und kommt einzig und allein nach New York, um hier den romantischsten Urlaub ihres Lebens zu verbringen – zusammen mit Evan. [Quelle: Sternensand Verlag]







C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt mit ihrem Mann in der Schweiz. Ursprünglich aus der Klinischen Psychologie komment, schreibt sie seit Frühling 2014 erfolgreich Fantasy-Jugendromane (u.a. >Alia-Saga<, >Greifen-Saga<) und hat im Herbst 2015 mit ihrem Mann zusammen den Sternensand Verlag gegründet. Weiter Fantasy- und New-Adult-Projekte sind dabei, Gestald anzunehmen. Über ihre Homepage www.cmspoerri.ch werde ihr über alle Neuigkeiten informiert. [Quelle: TB Seite 346]





Jingle bells, jingle bells, jingle all the way ... Ich konnte es nicht mehr hören!



Cover:
Das Cover finde ich total schön. Es ist echt wunderschön gestaltet. Ich mag die Farben total gerne.

Schreibstil:
Das Buch ist in einem schön flüssigen Schreibstil geschrieben. Die Kapitel sind immer im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Sara und Evan geschrieben. Was ich total genial fand, der letzte Satz eines Kapitels passte immer haargenau zum ersten Satz des nächsten Kapitels. Das fand ich richtig toll.
 
Charaktere:
Die Charaktere waren mir sofort sympathisch. Auch wenn der weihnachtshassende Evan sehr sehr "böse" sein kann, fand ich ihn trotzdem von Anfang an toll. Sara fand ich sofort wahnsinnig süß und sie hatte sofort einen Platz in meinem Herzen. Dann gab es noch ein paar andere Charaktere, die ich echt ganz gut fand, die aber nicht so oft im Buch vorkamen wie z.B. Hannes, Mary und Antonio.

Story:
Einfach wahnsinnig schön. Ich war sofort in der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Buch hatte echt alles, es war auf der einen Seite irgendwie echt spannend, auf der anderen hatte es ein paar Geheimnisse und war manchmal auch noch echt lustig. Dazu kamen noch ein paar Überraschungen und ich war total im Bann des Buches. Teilweise hatte ich seitenlang ein Schmunzeln im Gesicht. Sara und Evan waren einfach zu göttlich. An einer Stelle hatte ich sogar einen richtigen Lachanfall. Aber das Buch hatte auch noch eine andere Seite, eine zum Nachdenken. Da gab es eine Sache, die ich echt richtig traurig und schlimm fand. Überrascht hat mich das Buch dann auch noch mit einer Portion Erotik, die hätte ich von der lieben Corinne gar nicht so erwartet, aber auch das war unheimlich gut geschrieben. Das Ende fand ich echt wahnsinnig schön. Ich bin total traurig, dass es schon vorbei ist.




Für mich eine wunderschöne Geschichte voller Spannung, Humor, Liebe und einer Portion Erotik. Eine ganz ganz klare Leseempfehlung und natürlich ganz ganz klare 5 Sonnen.


Ein wahrer Lesegenuss




"Ich zögerte einen Moment. Drinnen erwarteten mich nichts als Melancholie, Bier - und Toni. Nein, so hieß nicht meine aufblasbare Sexpuppe, sondern mein Goldfisch." (Seite 16)

"Ich hatte meinem imaginären Kontrollmonster verboten, mitzukommen. Das hier wollte ich genießen, ohne schlechtes Gewissen und ohne diese dumme innere Stimme, die mich ständig tadelte und mir verbot, verrückte Dinge zu tun. Dieser Urlaub gehörte mir." (Seite 46)

"Ich bohrte meinen Blick in ihren. Es war an der Zeit, ihr die Augen zu öffnen, damit sie die Realität sah - nicht nur ihr Rosa-Tupfen-Leben." (Seite 92)






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