Samstag, 28. Mai 2016

[Rezension] Darkmere Summer - Helen Maslin

Titel: Darkmere Summer
Einzelband
Autorin: Helen Maslin
Verlag: Chickenhouse

Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte.

Der Einzelband Darkmere Summer hat ein schön geheimnisvolles Cover. Das Buch umfasst an die 400 Seiten und ist in einem flüssigen Schreibstil aus den Perspektiven von Elionor und Kate, diese leben in unterschiedlichen Zeiten, geschrieben.

Ein schwer zu beurteilendes Buch. Ich fand es jetzt nicht wirklich sau schlecht, aber auch bei weitem nicht sehr gut. Der Schreibstil hat mir eigentlich von Anfang an ganz gut gefallen. Die Geschichte hat sich in zwei Handlungsstränge unterteilt. Einer spielt in der Gegenwart und wird aus der Sicht von Kate erzählt. Der andere spielt in der Vergangenheit und wird aus der Sicht von Elinor erzählt. Der Handlungsstrang um Elinor hat mir irgendwie besser gefallen. Die Charaktere wirkten meiner Meinung nach irgendwie authentischer und Elinor war mir sofort sympathisch. In der Geschichte um Elinor gab es auch mal ein paar Überraschungen oder Schockmomente. Der Handlungsstrang um Kate hingegen war für mich irgendwie hingegen voller schwacher und dummer Charaktere. Kate und Jackson waren die einzigen, die ich noch mochte. Den Rest hingegen fand ich einfach nur dumm. Zudem fand ich die Geschichte um Kate irgendwie sehr vorhersehbar. Die Spannung im Buch empfand ich als stetiges Auf und Ab. Wenn es mal spannend wurde, wurde diese recht schnell wieder durch einen Perspektivenwechsel über mehrere Kapitel kaputt gemacht. Manchmal wechselte die Perspektive an einer spannender Stelle von Kate auf Elinor und nach zwei Kapiteln dann wieder zurück auf Kate und ich wusste einfach gar nicht mehr was da vorher passiert war. Das fand ich irgendwie sehr schade. An manchen Stellen fand ich das Buch dann auch mal etwas gruselig, was aber auch, durch den Perspektivenwechsel, dann wieder schnell vorbei war. Dennoch musste ich mich nicht quälen dieses Buch zu lesen und es war trotzdem eine interessante Geschichte, die aber meiner Meinung nach ausbaufähig ist. Das Ende fand ich irgendwie etwas enttäuschend. Für mich sind einfach noch zu viele Fragen offen geblieben, da hätte ruhig noch mehr kommen können.

Alles in allem ein mittelmäßiges Buch wofür ich 3 von 5 Sternen vergebe. Ob man es unbedingt lesen muss - ich weiß es nicht. Für Grusel Fans wird es zu wenig Grusel sein, für Leute mit schwachem Gemüt wahrscheinlich zu viel. Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar :)

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